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Stoffpuppe nach Waldorf Art

Jeder, der ein Kind hat, möchte nur das beste für sein Kind. Da wird, denke ich, mir jeder zustimmen. Ich wollte gerne naturnahes Spielzeug ohne viel Klimbim. So kam es, dass meine Schwester mir eine Waldorfpuppe ihrer Tochter zeigte und die war so niedlich, dass ich auch eine für meine Tochter haben wollte.

Zu der Zeit hatte ich bereits das Nähen und Häkeln als nettes Hobby für mich entdeckt. Also überlegte ich nicht lange und bestellte mir alle benötigten Sachen im Internet. Das war eine Herausforderung, waren die Shops noch nicht so aufgestellt wie heute. Am Ende waren die teuersten Sachen an der Puppe die Versandkosten.

Was man alles braucht, um eine Puppe zu machen, war natürlich Puppentrikot und Wolle für die Haare. Das ist zumindest das, was äußerlich zu sehen ist. Für das Innenleben des Püppchens bin ich dann auf die Suche nach Schafwolle gegangen und dann noch festes, reißfestes Garn, um den Kopf zu formen. Na und damit der Kopf auch hält und mit dem Bauch verbunden werden kann, war auch noch Wirkschlau oder einfach Schlauchverband nötig. Gefühlt habe ich Wochen damit verbracht, alle Materialien zu finden. 😉